Besucherbergwerk Graf Wittekind -
eine Zeitreise erleben

  • Teaser 1
  • Besucher im Verbindungsbergwerk

    Foto: Förderverein Bergwerk Graf Wittekind, Anette Hudemann

Das Besucherbergwerk Graf Wittekind liegt auf der ruhrabgewandten Seite im Berg unterhalb der Syburg und lädt zu einer Zeitreise in die bergbauhistorische Vergangenheit ein. Von 1582 bis etwa 1900 waren hier nacheinander drei Steinkohlenzechen in Betrieb. Stollenmundlöcher und weitere Relikte dieser Zeit gibt es heute noch zu entdecken.

Was man sonst nur aus Erzählungen kennt, können Besucher im Besucherbergwerk hautnah erleben. Jeden Samstag werden Führungen durch die viele hundert Jahre alten Stollen angeboten. 

Besucher der Bergwerks sollten jedoch vorgewarnt sein, denn der Ausflug wird kein Sonntagsspaziergang werden. Ausgerüstet mit Overall, Helm, Knieschützer und Lampe geht es in die alten Stollen. Der Weg ist nicht nur eng, nass und schmutzig, sondern vor allem anstrengend. Für kurze Strecken ist die Fortbewegung nur auf dem Bauch robbend möglich, eine ungewohnte Haltung, die viele Besucher ins Schwitzen bringt. 

Wem doch eher nach einem gemütlichen Spaziergang ist, kann auf dem etwa 2,5 Kilometer langen Syburger Bergbauweg auf Spurensuche gehen. Der Weg führt an sechs Stollen – von denen drei begangen werden können –, Schachtpingen, einem Flözaufschluss und den Standorten ehemaliger Zechenhäuser vorbei. Sechs auf dem Weg verteilte Info-Tafeln erläutern zudem die Geologie und Geschichte des unter Bodendenkmalschutz gestellten Altbergbaugebietes. Ausgangspunkt ist die Infotafel am Eingang des Casino-Parkplatzes.

Weitere Informationen gibt es hier.

Nach oben scrollen