Beversee

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  • Foto: Stadt Bergkamen

Ein Überbleibsel des Ruhrkohlenbergbaus

Der etwa neun Hektar große Beversee befindet sich im gleichnamigen Naturschutzgebiet, das sich auf etwa 100 Hektar erstreckt und direkt an den größten Yachthafen in NRW, der Marina Rünthe, anschließt. 

Geländeabsenkungen durch den Kohleabbau

Noch Anfang des 20. Jahrhunderts sah die Landschaft am heutigen Beversee deutlich anders aus. Statt eines Sees schlängelte sich ein Bachlauf durch die waldreiche Kamer Mark und das Große Holz, wo sich heute die zweitgrößte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets befindet. Entstanden ist der Beversee durch die vom Bergbau verursachten Geländeabsenkungen. Der natürliche Abfluss des Beverbachs wurde gestört, sodass sich das Wasser im Senkungsbereich sammlte und der heutige Beversee entstand. Eine weitere Ausbreitung des Sees wird heute durch eine Pumpstation verhindert.

Rundwanderweg mit Aussichtspunkt

Der Beversee ist nicht als Badesee geeignet, sondern vor allem bei Spaziergängern beliebt, die auf ihrem Weg eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt bewundern können. Tatsächlich kommt man nur an einer Stelle am Sudüfer wirklich nah an das Gewässer heran. Hier befindet sich ein hölzerner Aussichtspunkt, von dem sich der See überblicken lässt. Ansonsten verläuft der Rundwanderweg mit etwas Abstand um den See herum. Auffällig sind die unregelmäßig runden Löcher am Wegesrand, bei denen es sich um Bombenkrater aus dem zweiten Weltkrieg handelt.

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