Bunkermuseum

Lebendiger Ort der Geschichte

Das Bunkermuseum in Oberhausen hält die Geschichte lebendig und widmet sich dem Luftkrieg an der Ruhr. Das Museum befindet sich in der untersten Etage eines dreigeschossigen Hochbunkers, der bei Luftangriffen bis zu 2000 Personen Schutz bot. 

Der ehemalige und noch gut erhaltene Schutzbunker aus dem Jahr 1940 befindet sich im Knappenviertel südlich des CentroOs. und wird seit Juni 2001 als Bürgerzentrum genutzt. Im Gegenesatz zu den Räumen des Bürgerzentrums wurde die unterste Etage des Bunkers jedoch nicht verändert, sodass auch heute noch die Schleuse im Eingangsbereich sowie 15 Schutzzellen in ihrem ursprünglichen Zustand besichtigt werden können. 

Hauptangriffsziel im Krieg

Auf etwa insgesamt 300 Quadratmetern zeigt eine dokumentarische Ausstellung die Geschichte des Bunkers sowie die Orts- und Zeitgeschichte. Die aktuelle Dauerausstellung HeimatFront – vom „Blitzkrieg“ in Europa zum Luftkrieg an der Ruhr, ruft in Erinnerung, dass gerade das Ruhrgebiet wegen seiner Rüstungsindustrie ein Hauptangriffsziel im Krieg war.

Wechselausstellungen setzen zudem den außergewöhnlichen Charakter der Räumlichkeiten in Szene. 

Offene Führungen werden einmal im Monat angeboten - auch während der Winterpause.

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