Burg Blankenstein -
Herrscherin über das Ruhrtal

Obwohl die Burg Blankenstein im Laufe der Jahre große Teile ihrer einstigen Festungsanlage eingebüßt hat, strahlt sie mit ihrer imposanten Lage – 80 Meter über der Ruhr – noch immer eine gewisse Macht und Stärke aus. Wer zusätzlich den 30 Meter hohen Bergfried erklimmt, dem bietet sich ein fantastischer Ausblick über die Region. 

Wechselhafte Geschichte

Die Burg geht auf eine Festungsanlage aus dem 13. Jahrhundert zurück und ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Der erste Verteidigungsbau wurde an stregisch günstiger Lage oberhalb einer Ruhrfurt auf einem riesigen Felsen, dem „blanken Steyn“ aus den Trümmern der Isenburg bei Hattingen errichtet.  

Es folgten wechselhafte Jahre, in denen die Burg bis ins 15. Jahrhundert hinein erweitert, danach jedoch vernachlässigt wurde und spätestens seit dem Dreißigjährigen Krieg dem Zerfall ausgesetzt war. 1662 folgte die Genehmigung zum Abriss der Festungsanlage, wonach die Steine der Burg Blankenstein für den Ausbau des Hauses Kemnade benutzt wurden. Der viereckige Burgturm und die Burgkapelle sind zwei der wenigen Gebäude, die der Zerstörung widerstanden und noch heute erhalten sind.  

1922 beendete schließlich die Stadt Bochum das Hin- und Her der Burganlage. Nach dem Kauf errichtete die Stadt 1947 ein Erholungsheim für heimgekehrte Kriegsgefangene. Von 1968 bis 1971 erfolgte eine aufwendige Sanierung der Burg, wodurch auch der 30 Meter hohe Turm heute wieder zu besichtigen ist.  

Trinken, Speisen und Feiern in historischen Gemäuern 

Der malerische Burghof wird heute als Biergarten genutzt. Ein Restaurant bietet darüber hinaus verschiedene Veranstaltungen in den historischen Gemäuern an. Private Feiern und Hochzeiten oder deftige Riteressen finden hier statt. 

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