ExtraSchicht

Mit dem Untergang der Ära von Kohle und Stahl wurde der Weg frei für eine neue, kreative Nutzung der Anlagen und Brachflächen im Revier. Die Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA) wies zwischen 1989 und 1999 die Richtung. In der Folge gingen Industrie und Kultur eine Symbiose ein, die zu einem weltweit beachteten Alleinstellungsmerkmal führte und mit dem Kulturhauptstadt-Jahr 2010 ihren vorläufigen Höhepunkt erlebte.

Bereits mit der ersten ExtraSchicht 2001 kamen Farbe, Licht und kreative Ideen in die ehemaligen Produktionsstätten. Damit wurde einem breiten Publikum erstmals der Zutritt zu ehemals unzugänglichen Orten ermöglicht.

Seitdem werden die Scheinwerfer alljährlich im Juni auf die aktuellen und ehemaligen Stätten industrieller Arbeit ausgerichtet. Dann werden in der „Nacht der Industriekultur“ Halden, stillgelegte Stahlwerke und Zechen in Szene gesetzt – teils in großartig illuminierten Aufführungen.

Auch 2017 werden wieder bunte Signale von Licht und Leben in den Nachthimmel geschickt – und viele Menschen werden bis in die frühen Morgenstunden hinein auf den Beinen sein. Menschen, die alle nur das Eine wollen: den Pulsschlag der Metropole Ruhr spüren.


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