Emil-Schumacher Museum

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  • Foto: Werner Hannappel, Essen

Eines der 20 Ruhrkunstmuseen

Das Emil-Schumacher Museum befindet sich zusammen mit dem renovierten Osthaus Museum im Kunstquartier Hagen. Das Museum beheimatet seit 2009 eine große Sammlung von Werken des expressionistischen Künstlers Emil Schumacher (1912 – 1999). Auf insgesamt 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche in einem rechteckigen Sichtbeton des Hagener Kunstquartiers werden die Werke Schumachers im Dialog mit dem Schaffen anderer Künstler vorgestellt, deren Arbeiten eine formale und inhaltliche Nähe zum Werk Schumachers aufweisen. 

Der Hagener Maler, der durch seine expressionistische Kunst die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts tiefgreifend beeinflusste, ist für seine informellen Werke, prozesshaften Arbeiten ohne Vorzeichnungen, bekannt. Die Sammlung des Museums geht auf eine Stiftung des Sohnes, Ulrich Schumacher, zurück. Sie umfasst 88 Ölbilder, die zwischen 1936 und 1999 entstanden sind, sowie 200 Gouachen, das gesamte grafische Werk, 25 keramische Arbeiten, 50 Bilder auf Porzellan und zehn Malereien auf Schiefer. Darüber hinaus bereichern etwa 100 Werke der Stadt Hagen die Sammlung. 

Aktuelle Ausstellung: 31. August 2014 – Januar 2015: Henri de Toulouse-Lautrec. Der Meister der Linie in Hagen.

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