Ewaldsee

Paradies für Angler und Vogelkundler

Im Hertener Süden an der Grenze zu Gelsenkirchen befindet sich der Ewaldsee, der sich zu einem Paradies für Angler und Vogelkundler entwickelt hat. 

Entstanden ist der See durch Arbeiten an der A42, woraufhin er als Kühlwasser-Reservoir für die Zeche Ewald genutzt wurde. Nach der Schließung der Zeche konnte sich das Stillgewässer neu entwickeln. Heute lässt der fischreiche See vor allem Anglerherzen höher schlagen und ist gleichzeitig ein beliebtes Erkundungsziel für Ornithologen, die hier zahlreiche Wasservogelarten beobachten können. 

Zuhause für bedrohte Tierarten 

Der Ewaldsee liegt in einer Sumpf- und Wasserlandschaft, die in Folge von Bergsenkungen entstanden ist. Daraus hat sich ein neuer Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten entwickelt. So sind hier unter anderem die Silber-, Lach- und Sturmmöwen, Stockenten, Blärallen, Teichrallen und Häckerschwäne, Graureiher, Teichrohrsäger und der im Ruhrgebiet seltende Zwergtaucher beheimatet. Insbesondere die in der Mitte des Sees gelegene Insel bietet zum Teil auch gefährdeten Vogelarten ein Zuhause. Auch die Wasserfledermaus ist hier ein ständiger Besucher. 

Umgebung erkunden 

Das Waldgebiet rund um den Ewaldsee, der Emscherbruch, kann durch zwei Rundwege und einem Waldlehrpfad erkundet werden. Während der eine Rundweg direkt am Seeufer entlang führt, verläuft der zweite Weg durch die umliegenden Wälder. Bei einem Besuch lohnt zudem ein Spazierung zu den benachbarten Halden Hoheward und Hoppenbruch und auch das Schloss Herten ist durch den Schlosspark schnell zu erreichen. 

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