Förderturm Zeche Königsborn

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  • Foto: Förderverein der Zeche Königsborn III / IV

Ostpol des Ruhrgebiets

Der Förderturm Zeche Königsborn III/IV repräsentiert als einziges Überbleibsel der gleichnamigen Zeche die rund 80 Jahre währende Industriegeschichte der Gemeinde Bönen. Mit einer Höhe von 55 Metern ist der Förderturm ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt, das einen eindrucksvollen Ausblick über die Hellweg-Region und das östliche Ruhrgebiet ermöglicht. 

Vorbild moderner Fördertürme

Von Alfred Frischer, einem der wichtigsten Industriearchitekten im Ruhrgebiet, erbaut, zählt der Turm heute zu den bedeutendsten Dokumenten der architekturgeschichtlichen Entwicklung im Industriebau der 20er Jahre. Er verkörpert den Übergang zum Funktionalismus und wurde zum Vorbild der meisten modernen Fördertürme. Der Förderturm ist nur bei einer vorherigen Anmeldung zu besichtigen, der Platz davor und rundum ist für Radfahrer und Fußgänger immer zugänglich. 

Lichtkunstinstallation "Yellow Marker" 

Auch nach Einbruch der Dunkelheit stellt der Turm ein interessantes Ausflugsziel dar. In der Nacht wird das Wahrzeichen durch die Lichtkunstinstallation „Yellow Marker“ des Künstlers Mischa Kuball in Szene gesetzt. Dabei nimmt der Förderturm im Rahmen der Route der Landmarken-Kunst eine besondere Rolle ein. Während der Förderturm Rossenray in Kamp-Lintfort – ebenfalls in gelbes Licht getaucht – als westlicher Begrenzungspunkt der Kunstroute dient,  markiert der Föderturm in Bönen den Ostpol des Ruhrgebiets, wodurch eine imaginäre Klammer um das Ruhrgebiet herum ensteht. 

 

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