Flottmann-Hallen

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    Flottmann-Hallen Herne © Frank Vinken

Zentrum für Theater, Musik und Bildende Kunst

Die Flottmann-Hallen in Herne stehen beispielhaft für die Umwidmung von Industrie- zu Kulturstandorten. Während hier vor dem zweiten Weltkrieg bis zu 1.000 Menschen in Tag- und Nachtschichten arbeiteten und Bohrhämmer für den Bergbau fertigten, sind die Hallen heute ein Zentrum für Theater, Musik und Bildende Kunst.

Abrisstopp in letzter Minute

Fast wäre das traditionsreiche und unter Denkmalschutz stehende Jugendstil-Gebäude abgerissen worden, da die Stadt Herne vor den hohen Instandhaltungskosten zurückschreckte. Erst im letzten Moment, als der Abriss schon genehmigt und die Bagger vorgefahren waren, verhinderte der damalige Stadtentwicklungsminister Zöpel den Abriss. Die ursprünglich für den Versand, die Schlosserei und Schmiede genutzte Halle blieb als einziger Teil des Industriekomplexes stehen und wurde 1986 feierlich für den Ausstellungsbetrieb eröffnet. Seitdem werden die 600 Quadratmeter von regionalen, nationalen und internationalen Künstlern und Künstlergruppen genutzt.

 

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