Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia

Loren & Lokomotiven aus dem Bergbau

Die Zeche Theresia, in der von 1728 bis 1892 Kohle gefördert wurde, beheimatet heute ein Gruben- und Feldbahnmuseum. Im Mittelpunkt stehen die kleineren Güter- und Personenbahnen, die unter Tage, im Moor oder auf dem Acker benutzt wurden. 

Museumsgeschichte

Nachdem sich 1986 der Verein Muttenthalbahn e.V. gründete, wurden die noch erhaltenen Betriebsgebäude sowie das Maschinen- und Kesselhaus der ehemaligen Zeche restauriert und in Ausstellungsräume sowie einen kleinen Gastronomiebetrieb umgestaltet. Der Verein "Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn e.V." hat es sich zum Ziel gesetzt, die historisch wertvollen Schienenfahrzeuge aus dem Gruben- und Feldbahnbereich möglichst betriebsfähig der Nachwelt zu erhalten. 

Kleine Loks erzählen spannende Geschichten

Heute können auf dem Gelände der Zeche Theresia unter anderem Andi, Ingrid, Dora, Doris, Eva und Clementine bewundert werden. Bei den Namen handelt es sich nicht etwa um historische Persönlichkeiten, sondern um kleine Loks, mit denen jeweils eine spannende Geschichte verbunden ist. So wurde der sechs PS starke Andi früher beispielsweise beim Deichbau eingesetzt. 

Einsteigen, bitte! 

Insgesamt 90 Loks mit Elektro-, Diesel- oder Pressluftantrieb sowie etwa 200 Waggons für Güter- und Personentransport befinden sich in dem gepflegten Freilichtmuseum. Außerdem wurden seit der Eröffnung 2002 mittlerweile rund 1300 Meter Schmalspur-Gleisstrecke verlegt, die den Parkplatz an der Nachtigallenstraße mit dem Feldbahnmuseum und dem nahegelegenen Industriemuseum Zeche Nachtigall verbinden. Als besonderes Erlebnis können Besucher an Sommersonn- und Feiertagen mit den kleinen Bahnen auf dieser Strecke fahren.

Im Ausstellungsraum wird die Geschichte der Loks sowie der Aufbau des Museums mit zahlreichen Fotos, Beschreibungen und FiImen dokumentiert. 

Service für Radfahrer

Für Radfahrer werden seit Saisonanfang 2010 Reifenflickzeug und eine leistungsfähige Luftpumpe mit unterschiedlichen Ventil-Füllstutzen bereitgestellt. Bei Bedarf kann zudem mit Werkzeug ausgeholfen werden.

 

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