Halde Haniel

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  • Die Installation „Totems“ auf der Halde Haniel

    Die Installation „Totems“ vom baskischen Maler und Bildhauer Agustín Ibarrola besteht aus über einhundert Eisenbahnschwellen.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind
  • Halde Haniel in Bottrop

    Die Halde Haniel zählt zu den höchsten Halden im Ruhrgebiet.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind
  • Das Amphitheater auf der Halde Haniel

    Das Amphitheater auf der Halde bietet Platz für 800 Personen.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind
  • Halde Haniel mit Amphitheater und Totems
    Foto © Norbert Großer
  • Fahrradfahrer im Schnee auf der Halde Haniel

    Die Halde Haniel im Schnee.

    Foto © Norbert Großer
  • Das zugeschneite Amphitheater auf der Halde Haniel.

    Das zugeschneite Amphitheater auf der Halde Haniel.

    Foto © Norbert Großer
  • Das Gipfelkreuz im Schnee auf der Halde Haniel.

    Das Gipfelkreuz der Halde Haniel.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind
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Zwei Kunstinstallationen auf der Halde Haniel

Mit 159 Metern ist die Halde Haniel in Bottrop eine der höchsten Halden im Ruhrgebiet – und eine der abwechslungsreichsten noch dazu. Neben einem Kreuzweg mit Relikten aus dem Bergbau gibt es die Installation „Totems“ und das Amphitheater.

Aufgetürmt wurde die Halde in Form zweier Spiralen durch Abraum der Zeche Prosper-Haniel. Auf der nördlichen Spirale wird auch weiterhin Schüttung betrieben. Auf dem Plateau der südlichen Spirale wurde 1992 ein Gipfelkreuz aufgestellt. Auszubildende des Bergwerks Prosper-Haniel fertigten das Kreuz 1987 anlässlich des Besuches von Papst Johannes Paul II. aus Spurlatten an.

Das Gipfelkreuz bildet den Abschluss eines Kreuzwegs mit 15 Stationen, die mit christlichen Motiven bestückt sind und jeweils durch Elemente aus dem Bergbau wie einer Steinkohlelore oder einem Abraumhammer begleitet werden. Der Weg beginnt am Kleekamp, einem Wohngebiet in Oberhausen-Sterkrade am Fuß der Halde Haniel. Unmittelbar nördlich der Siedlung beginnt der Kreuzweg auf die Halde. Der von Tisa von der Schulenburg und Adolf Radecki gestaltete Kreuzweg wurde 1995 durch Bischof Hubert Luthe eingeweiht. Jedes Jahr am Karfreitag kommen tausende von Gläubigen auf der Halde Haniel zusammen.

Installation der “Totems”

Auf der Haldenkuppe befindet sich neben dem Gipfelkreuz zudem ein offenes Amphitheater. Die Bergarena wurde nach griechischem Vorbild angelegt und bietet 800 Besuchern Platz. Seit 1999 finden hier regelmäßig Kultur- und Theaterveranstaltungen statt.

Im Jahr 2002 ist eine weitere Attraktion hinzugekommen. Aus über 100 bearbeiteten Eisenbahnschwellen installierte der baskischen Maler und Bildhauer Agustín Ibarrola „Totems“ auf der Halde. Die Arbeit soll die „scheinbaren Gegensätze von Industrieraum und Natur“ zusammenführen. 

Internationale Aufmerksamkeit bekamen die „Totems“ insbesondere durch einen Tanzfilm. 2011 drehte Wim Wenders Szenen seines Oscar-Nominierten Tanzfilms über die verstorbene Wuppertaler Tanzkünstlerin Pina Bausch auf der Halde Haniel und benutzte die „Totems“ als befremdliche und zugleich wunderschöne Filmkulisse.

 

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