Halde Hoheward

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  • Halde Hoheward mit Horizontobservatorium

    Die Halde Hoheward ist die dritthöchste Halde im Ruhrgebiet.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind
  • Obelisk als Sonnenuhr auf Halde Hoheward

    Auf dem südlichen Plateau der Halde Hoheward ist ein Obelisk mit Sonnenuhr installiert.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind
  • Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward

    Das kreisrunde Observatorium misst im Durchmesser 95 Meter und ist ca. 45 Meter hoch.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind
  • Drachenbrücke Halde Hoheward

    Die ausgefallene Drachenbrücke befindet sich auf der Ostseite der Halde.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind
  • Halde Hoheward im Winter

    Halde Hoheward im Schnee.

    Foto © Norbert Großer
  • Bodenschild zum Thema Sonne
    Foto © Norbert Großer
  • Sonnenuhr
    Foto © Norbert Großer
  • Plateau der Sonnenuhr
    Foto © Norbert Großer
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Horizont-Astronomie als Thema

Die Halde Hoheward ist die dritthöchste ihrer Art im Ruhrgebiet und entstand aus den Schüttungen der Zeche Recklinghausen II, der Zeche Ewald und der Zeche General Blumenthal/Haard. Sie liegt zwischen den Städten Herten und Recklinghausen und ist Teil der Route der Industriekultur sowie des Landschaftsparks Hoheward.

Neben zahlreichen Direktaufstiegen und Serpentinenrampen, führt im Nordosten eine Himmelsstiege mit über 500 Stufen direkt bis zum höchsten Plateau auf die Halde. Darüber hinaus ermöglichen zahlreiche Balkone einer Promenade, die auf einer Ebene etwa auf der Mitte des Hangs liegt, einen phänomenalen Ausblick über die Region.

Die Drachenbrücke

Den schönsten Zugang zur Halde Hoheward stellt die Drachenbrücke auf der Ostseite der Halde dar. In Form eines Drachen und mit einer Länge von 162 Metern verbindet die Brücke für Fahrradfahrer und Fußgänger den Recklinghauser Vorort Hochlarmark mit dem Landschaftspark.

Das Horizontobservatorium

Zentrales Thema der Halde ist die Horizont-Astronomie. Auf dem nördlichen Plateau der 152 Meter hohen Halde Hoheward wurde 2008 in Zusammenarbeit mit der Volkssternwarte Recklinghausen und dem Initiativkreis Horizontastronomie ein Horizontobservatorium errichtet. Das kreisrunde Observatorium misst im Durchmesser ca. 95 Meter und bildet mit zwei präzise ausgerichteten Metallbögen, die sich über der Fläche erheben, eine ca. 45 Meter hohe Halbkugel. Diese Meridianbögen ermöglichen dem Besucher den Lauf der Sonne, des Mondes und der Sterne zu beobachten.

Die Horizontalsonnenuhr

Auf dem südlichen Plateau liegt die rund 3.000 Quadratmeter große Horizontalsonnenuhr, deren Zeiger ein 8,50 Meter großer Edelstahl-Obelisk ist. Über seinen Schatten, der bei geeigneter Witterung auf eine kreisrunde Fläche geworfen wird, kann die genaue Uhrzeit abgelesen werden. Zahlreiche Erläuterungen im Boden helfen bei der Deutung der Sonnenuhr.

Die Halde ist Tag und Nacht zugänglich, wobei der Platz innerhalb des Horizontobservatoriums zurzeit auf Grund von Baumängeln (Risse) nicht betreten werden kann.

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