Halde Hoppenbruch

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  • Halde Hoppenbruch, Landschaftspark Hoheward

    Blick auf die Halde: Die Windkraftanlage auf der Halde erzeugt jährlich ca. 3 Mio. Kilowatt-Stunden Strom.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind

Freizeitareal für Radsportler

Die Berghalde entstand zwischen 1978 und 1992 aus Aufschüttungen der Zechen Ewald/Schlägel und Eisen sowie General Blumenthal/Haard und bildet zusammen mit der Halde Hoheward einen großen Teil des Landschaftsparks Hoheward, die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebietes.

Auf der mit Schwarzkiefern begrünten Halde winden sich breite Serpentinen hinauf, wodurch die Halde vor allem bei Joggern, Radlern und Spaziergängern beliebt ist. Für Radsportler finden sich zudem verschiedene Mountainbike-Strecken, darunter eine 3.500 Meter lange MTB Cross Country / Freeride-Rundstrecke.

Das Leitthema „Wind“

Während ihre Nachbarhalde sich mit dem Horizontobservatorium und der Sonnenuhr den Themen Astronomie und Kalender widmet, ist das Leitthema der Halde Hoppenbruch der Wind. Schon von weitem ist die Windkraftanlage auf der Halde sichtbar. Das 67 Meter hohe Windrad hat eine Nennleistung von 1,5 Megawatt und erzeugt jährlich ca. 3 Mio. Kilowatt-Stunden Strom. Damit allein können 800 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Am Fuße der Windkraftanlage, auf einem kleinen Gipfelplateau, befindet sich zudem der „Skulpturengarten Windkraft“. Jedes der acht spiralförmig angeordneten Edelstahlelemente widmet sich einem bestimmten Windthema, von Mythen und Märchen bis zur Windnutzung für Schifffahrt und Stromgewinnung.

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