Halde Rheinpreußen -
Grubenlampe weist den Weg

Die Halde Rheinpreußen ist aus den Aufschüttungen der gleichnamigen Zeche des ersten linksrheinischen Bergwerks im Ruhrgebiet entstanden und überragt ihr Umland heute um etwa 70 Meter. 

Glutrotes Licht erinnert an Kohle und Stahl 

Mit ihrer imposanten Höhe noch nicht auffällig genug, befindet sich auf dem Plateau der Halde zudem ein 30 Meter hoher Turm in Form einer übergroßen Sicherheitslampe der Bergleute. Der Künstler Otto Piene gestaltete die Halde Rheinpreußen als Landmarke und installierte das „Geleucht“ als Highlight auf dem Plateau, die heute als eine der beeindruckendsten Landmarken des Ruhrgebiets gilt. 

Besonders eindrucksvoll wirkt die Grubenlampe nach Einbruch der Dunkelheit. Dann werden sie und der offene Hang durch zahlreiche Scheinwerfer und LEDs in glutrotes Licht getaucht, womit an die Energie der Kohle und die Glut des Stahls erinnert werden soll. 

Orientierungshilfe für den Ausblick über die Region 

Doch auch bei Tag lohnt sich ein Besuch der Halde und der Besucherplattform auf der Grubenlampe, die jeden zweiten Nachmittag geöffnet ist. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf den Rhein und die Industriekulisse des ThyssenKrupp-Stahlwerkskomplexes. Hinweisschilder und Entfernungsangaben zu den sichtbaren Indsutriestandorten und Städten dienen dem Besucher zudem als Orientierung. 

 

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