Hammerkopfturm Zeche Erin -
Ältester Förderturm in Westfalen

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  • Hammerkopfturm von Schacht 3 der Zeche Erin.

    Der Hammerkopfturm von Schacht 3 der Zeche Erin.

    Foto: Rainer Halama, Lizenz: CC BY-SA 3.0

An die ehemalige Zeche Erin in Castrop-Rauxel erinnern nur noch ein Fördergerüst und ein Förderturm über den Schächten drei und sieben. 

Als einer der wenigen im Ruhrgebiet erhaltenen Hammerkopftürme ist der von 1918 bis 1921 gebaute Förderturm der älteste in Westfalen. Vor allem seine technische Geschichte macht ihn denkmalwürdig. Sowohl die Verbesserung der Stahlbautechnik, als auch die Einführung der elektronischen Fördermaschinen ermöglichten eine platz- und geldsparende Arbeitsweise. Der Bau eines Maschinenhauses war beispielsweise nicht mehr von Nöten. 

Ab dem Jahr 1937 bis zur Stilllegung der Zeche 1983 diente der Schacht drei nur noch der Seilfahrt. Die Kohle wurde über Schacht sieben zu Tage gefördert, welcher am Rand des Stadtzentrums Castrop-Rauxels liegt. 1993 wurde der Hammerkopfturm schließlich mit Landesmitteln restauriert. 

In Gedenken an den irischen Gründer der Zeche, William Thomas Mulvany, wurde um den Turm herum ein „Keltischer Baumkreis“ angelegt, der an einen mythischen Baumkalender der Kelten erinnern soll. 

Foto: Rainer Halama, Lizenz: CC BY-SA 3.0 

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