Haus Opherdicke -
zwischen Denkmalschutz und Modernität

Das idyllisch gelegene Wasserschloss aus dem 12. Jahrhundert ist heute ein gelungenes Beispiel für das harmonische Nebeneinander von Denkmalschutz und zeitgemäßer Nutzung. 

Ehemaliger Rittersitz 

Erstmals im Jahr 1189 erwähnt erhielt das Anwesen als Rittersitz zwischen 1683 und 1687 seine heutige Gestalt, wobei diese im Lauf der Jahre mehrmals verändert wurde. Allein in den letzten zweihundert Jahren wurde das Schloss mehrfach tiefgreifend umgebaut und an den jeweiligen Zeitgeist angepasst. So sind Seitentürme, Balkone und Anbauten ähnlich eines Wintergartens entstanden. 

Heute ein Kultur- und Begegnungszentrum 

Seit 1980 ist das Schloss im Besitz des Kreises Unna, der die lange Tradition der landschaftlichen Nutzung des Hauses beendete und das Schloss in ein Kultur- und Begegnungszentrum umgestaltete. Im Jahar 2010 wurde das Haus noch einmal hinsichtlich der Barrierefreiheit, nach ästhetischen Ansprüchen und unter sicherheitstechnischen Gesichtspunkten restauriert, wodurch ein „Haus der Moderne“ mit neuen Ausstellungs- und Galerieräumen im Obergschoss entstanden ist.  

Die hier stattfindenden Kammermusikalische Konzerte, Workshops, Festivals, und Kunstausstellungen haben mit ihrem unvergleichlichem Ambiente einen stetig wachsenden Freundeskreis.

Landschaftsgarten und Ruhrtalblick 

Zum Anwesen gehört außerdem ein etwa 30 Quadratmeter großer Park, der im 18. und 19. Jahrhundert in Form eines englischen Landschaftsgartens nach einem Entwurf des Düsseldorfer Hofgartendirektors Maximilian Friedrich Weyhe entstanden ist. Nach einem Spaziergang durch den Park lädt das Kultur-Cafe im Untergeschoss des Schlosses zu einer entspannten Stärkung ein. Von hier bietet sich den Besuchern ein wunderschöner Blick auf das unter dem Schloss gelegene Ruhrtal. 

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