Isenburg

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  • Blick in Richtung Oberburg mit Haus Custodis
    © Bernd Schuster

Imposante Burgruine

Oberhalb der Ruhr bei Hattingen liegt die Ruine der ehemals mächtigen Isenburg. 

Einst wohl die größte und wehrhafteste Burg weit und breit, zeugen heute nur noch Ruinen von der imposanten Anlage. Die Überreste befinden sich an strategisch günstiger Lage auf dem 200 Meter hohen Isenberg hoch über dem südlichen Ruhrufer. 

Vergeltung für einen Mord

Sie entstand vermutlich zwischen den Jahren 1194 und 1199 und bestand aus einer Ober- und einer Unterburg mit einer Längenausdehnung von 240 Metern. Selbst die Ruine repräsentiert in ihrer Größe noch den hohen sozialen Status und Machtanspruch ihrer Erbauer, der Grafenbrüder Adolf und Arnold von Altena. Viel mehr ist über die Burg jedoch nicht bekannt, denn sie stand nur 25 Jahre. Nachdem der Burgherr, Graf Friedrich von Isenberg, den Kölner Erzbischof 1225 ermordet hatte und hingerichtet wurde, übten die Kölner Vasallen Vergeltung, indem sie die Isenburg in Schutt und Asche legten. 

Dauerausstellung zur Burggeschichte

Seit 1970 werden auf der Isenburg Ausgrabungen sowie Rekonstruktions- und Restaurationsarbeiten durchgeführt. Im „Haus Custodis“, ein Landhaus, das im Jahr 1855 in mitten der Ruine erbaut wurde, stellt der Verein zur Erhaltung der Isbenburg e.V. eine Dauerausstellung zur Burggeschichte aus. Eine kleine Cafeteria sorgt zudem für eine Stärkung der Besucher und Wanderer. Der Verein bietet auf Wunsch auch Führungen über das Burggelände an. 

Schöne Umgebung

Auch wenn von der Isenburg nur noch die Überreste zu sehen sind, lohnt der Aufstieg auf den Isenberg, von dem man den Ausblick über die Region genießen kann. Sehr zu empfehlen ist zudem ein Spaziergang über den Pfad, der über den Rücken des Hügels führt. In nächster Nähe befindet sich darüber hinaus ein ehemaliger Steinbruch mit einem Klettergarten und der idyllische Höhenweg.

Anfahrt: Wanderparkplatz an der “Isenbergstraße” am Fuße des Berges. Vom hinteren Ende des Parkplatzes aus beginnt der Weg zur Isenburg.

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