Kunsthalle Recklinghausen

  • Teaser 1
  • Foto: Kunsthalle Recklinghausen, Ullrich Ferdinand

Kunst am Puls der Zeit

Die Geschichte der Kunsthalle Recklinghausen, die sich in einem ehemaligen Hochbunker schräg gegenüber des Hauptbahnhofes befindet, ist eng mit der Künstlergruppe „junger westen“ verknüpft und stellt überwiegend Werke mit nachkriegsgeschichtlichem Bezug aus. 

Neubeginn der Kunstszene 

Nach der Zerstörung und Beschlagnahme von Kunst im Zweiten Weltkrieg, stand die Stadt Recklinghausen nach Ende des Krieges vor einem Neubeginn. Bereits 1947 rief der spätere Kunsthallendirektor Franz Große-Perdekamp Künstler des rheinisch-westfälischen Raums zu gemeinsamen Ausstellungen zusammen und regte sie an, sich als Gruppe zu formieren. Wenig später entstand die Künstlergruppe „junger westen“, die dem neuen Lebensgefühl der Industrieregion Ausdruck geben sollte. Insgesamt 28 Maler, Grafiker und Bildhauer gehörten dazu. 1948 stiftete die Stadt erstmals den Kunstpreis „junger westen“, der zunächst den Werken der Gruppe vorbehalten war, seit 1956 aber öffentlich ausgeschrieben wird. 

Vielseitige Ausstellungsplattform 

Die Werke der Preisträger bilden heute einen Sammlungsschwerpunkt der Kunsthalle, die 1950 in den ehemaligen Hochbunker einzog. Darunter sind unter anderem Werke von Emil Schumacher, Gerhard Richter und Karl Otto Götz. Darüber hinaus werden auf den drei Etagen des Hauses regelmäßig Schauen der Nachkriegs- und Gegenwartskunst ausgestellt. Auch die städtischen Museen nutzen die Kunsthalle als Ausstellungsplattform. Bekannt ist die Kunsthalle darüber hinaus vor allem auf Grund ihrer Beteiligung an den Ruhrfestspielen Recklinghausen. 

Das Museum ist Mitglied im Netzwerk Ruhr Kunst Museen. 

Nach oben scrollen