Kunstmuseum Bochum

  • Teaser 1
  • © Stadt Bochum, Presse- und Informationsamt, Lutz Leitmann

Die regionale und internationale Szene der 1960er- bis 80er-Jahre

Das Kunstmuseum Bochum wurde 1960 als Städtische Kunstgalerie für Kunst nach 1945 gegründet und hat seinen Sitz in der historischen Villa Marckhoff. 1983 entstand ein kubischer Erweiterungsbau der dänischen Architekten Bo und Wohlert, der seit 2010 von François Morellets blauer Lichtinstallation »Skyline« künstlerisch inszeniert wird. 

Heute ist das Museum eines von 20 Ruhr Kunst Museen und ist geprägt von deutscher Kunst der 1950er bis 1970er Jahre, abstrakt und informell wie auch figurativ. Aber auch internationale Kunst ist hier vertreten. Während die ersten beiden Museumsdirektoren, Peter Leo und Peter Spielmann, die Sammlung mit osteuropäischen Werken bereichert haben, ist in den letzten Jahren auch Kunst aus Mexiko, Chile, Israel, Korea oder China hinzugekommen. Die regionale und internationale Szene der 1960er- bis 80er-Jahre sowie Neue Medien stehen heute im Fokus.

Ein gesellschaftlich unangepasster Ort

Hans Günter Golinski, der aktuelle Museumsdirektor wünscht sich ein Museum als besonderen, gesellschaftlich unangepassten Ort. Die Balance zwischen dem Lokalen und dem Globalen ist ihm ebenso wichtig wie das regelmäßige Anknüpfen an Wissenschaft, Religion und Geschichte. Das Konzept schlägt sich immer wieder in interdisziplinären Ausstellungsprojekten nieder.

Nach oben scrollen