Landschaftsarchäologischer Park Henrichenburg

Burg aus ungewöhnlichem Baumaterial

Die Henrichenburg muss einst eine imposante Burganlage gewesen sein. Sie bestand aus einer Vorburg, einer quadratischen Hauptburg sowie zwei Außentürmen. Auch heute ist ihre Erscheinung eindrucksvoll – und ungewöhnlich. Sie besteht nämlich nicht aus Stein, sondern aus Büschen und Bäumen. 

Geschichte der steinernden Burg 

Die erste urkundliche Erwähnung der Anlage stammt aus dem Jahre 1263 als Besitz des Ritters Arnold von Henrichenburg. Über die Jahre hinweg wurde die Anlage unter wechselnden Besitzern mehrfach ausgeweitet bis sie im Jahr 1787 zu baufällig war und abgerissen werden musste. Erst 1994 stieß man bei Bauarbeiten auf die Überreste der Burg. An Hand des archäologischen Materials und der historischen Pläne die beim Abbruch der Burg erstellt wurden, konnte ein relativ genauer Bauplan der Henrichenburg rekonstruiert werden. 

Die grüne Burg 

Das Gelände am Rhein-Herne-Kanal wurde nach Abschluss der archäologischen Arbeiten schließlich zu einem Park umgebaut, wobei die Burganlage aus Hecken, säulenförmigen Bäumen und landschaftsarchitektonischen Elementen nachgebildet wurde. So können Besucher auch heute wieder durch die Burg schlendern und die außergwöhnliche Atmosphäre einer mittelalterlichen Anlage erleben. 

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