Lehmbruck Museum

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  • Lehmbruck Museum © Lehmbruck Museum, Foto: Jürgen Diemer
  • Blick in den Lehmbruck Trakt, 1964 © Lehmbruck Museum, Foto: Bernd Kirtz
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Eine Reise durch die Geschichte der modernen Skulptur

Das im Stadtzentrum von Duisburg gelegene Museum ist insbesondere für seine moderne Kombination aus einer besonderen Museumsarchitektur, einem Skulpturenpark und einer herausragenden Sammlung internationaler Skulptur der Moderne bekannt. Der Schwerpunkt liegt auf der Skulptur und Plastik sowie der Malerei des deutschen Expressionismus. 

Die Architektur

Das Museum befindet sich in einem der herausragendsten Museumsbauten der Nachkriegszeit. Der unter Denkmalschutz stehende Museumsbau wurde in zwei Phasen nach den Plänen von Manfred Lehmbruck – einem renommierten Museumsarchitekten und Sohn von Wilhelm Lehmbruck – bzw. von der Architektengemeinschaft Lehmbruck/Hänsch errichtet. Zudem ist das Museum von einem öffentlichen Skulpturengarten – dem Immanuel-Kant-Park – mit über 40 Freiluftskulpturen von bedeutenden Künstlern wie Henry Moore, Hans-Peter Feldmann oder Meret Oppenheim umgeben. Diese Verbindung von Innen und Außen ist Ausdruck des Leitspruchs „Kunst ist für alle da“, der das Haus in seinen Wechselausstellungen und Veranstaltungen prägt. 

Die Sammlung

Der Fokus der Kunstsammlung liegt auf den Werken aus dem Nachlass von Wilhelm Lehmbruck, die 2008 dauerhaft erworben werden konnten und in Dialog mit unterschiedlichen Epochen gestellt werden, um Parallelen und kunsthistorische Entwicklungen aufzuzeigen. Der Bogen reicht dabei vom Primivitismus und Kubismus über die Abstraktion und den Expressionsismus bis zum Konstruktivismus und Minimalismus. Auf diese Weise entsteht eine Reise durch die Geschichte der modernen Skulptur, von den größten BildhauerInnen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. 

Wilhelm Lehmbruck

Der in Duisburg geborene Bildhauer, Maler und Grafiker Wilhelm Lehmbruck (1881 – 1919) gilt als einer der wichtigsten deutschen Bildhauer der Klassischen Moderne. Sein Lebenswerk umfasst rund 100 Plastiken, 40 Gemälde, 900 Zeichnungen und 200 Druckgrafiken. Darüber hinaus befinden sich auf den rund 500 Quadratmetern des Museums u.a. auch Werke von Picasso, Barlach, Brancusi, Dalu, Beuys oder Serra. 

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