Ludwig Galerie Schloss Oberhausen -
Leihgaben aus aller Welt

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  • Ludwig Galerie Schloss Oberhausen

    Heute beherbergt das Schloss die Ludwig Galerie.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind

Das heute in rosa gestrichene, klassizistische Schloss Oberhausen geht wahrscheinlich auf den Rittersitz Overhus aus dem späten 12. Oder frühen 13. Jahrhundert zurück und liegt im Kaisergarten fußläufig zum Gasometer Oberhausen. Heute beherbergt das Schloss die Ludwiggalerie, die unter drei Hauptfragestellungen Leihgaben aus aller Welt präsentiert.

Die Sammlung Ludwig

Ihren Namen verdankt die Galerie dem Sammlerehepaar Peter und Irene Ludwig. Das Paar hatte sich bereits in den 1980er Jahren mit dem Institut für Kunst der DDR in Oberhausen engagiert. Zeit- und raumübergreifend widmet sich das Paar seit ihrem Studium allen Kulturen der Welt und sammelt u.a. Artefakte der griechischen Antike, des Mittelalters, aus der Zeit des Barock und Rokoko bis hin zu präkolumbischer Kunst, Kunst aus Afrika, China und Indien.

Auch zeitgenössische Kunst mit der amerikanischen Pop-Art und den Werken von Pablo Picasso sind unter den tausenden Objekten, die unter thematischen Schwerpunkten in der „Sammlung Ludwig“ in Oberhausen zusammengeführt werden.

Die populäre Galerie

Diese Ausstellung widmet sich vor allem dem angewandten Bereich, wie der Präsentation von Illustration, Plakatkunst, Karikatur und Ähnlichem. Neben renommierten Fotografen wie Henri Cartier-Bresson und Thomas Hoepker, wurden auch wichtige Positionen von Wilhelm Busch bis Gerhard Haderer und Manfred Deix gezeigt.

Die Landmarkengalerie

Die Landmarkengalerie macht schließlich den Strukturwandel der Region sichtbar und stellt diesen in einen internationalen Kontext. Landmarken, wie Fördertürme, Schornsteine und Hüttenwerke, die früher das Revier prägten, verschwinden oder wandeln sich – etwa wie der Förderturm der Zeche Zollverein – zu neuen Wahrzeichen der Region. 

Begleitende Ausstellungsprojekte des Strukturwandels waren zum Beispiel „Parkstadt Oberhausen“ oder „Zwischen Kappes und Zypressen – Gartenkunst an der Emscher und Ruhr“.

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