LWL-Museum für Archäologie

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  • LWL-Museum für Archäologie in Herne

    Die Exponate sind so inszeniert, als würden sie sich noch an der Fundstelle befinden: frisch ausgegraben.

    Foto: LWL-Archäologie für Westfalen
  • Die sog. Urne von Gevlinghausen im LWL-Museum Herne.

    Eines der berühmtesten und wertvollsten Exponate des Museums: Die sog. Urne von Gevlinghausen.

    Foto: LWL/D. Menne
  • "Zitatenwald" im LWL-Museum Herne

    Die Ausstellung beginnt mit einem "Zitatenwald" auf prähistorischen Baum-Funden.

    Foto: LWL/ D. Menne
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Die Erde – das Gedächtnis der Menschheit

Das LWL-Museum für Archäologie wurde im März 2003 vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe eröffnet und stellt die 250.000-jährige Geschichte der Menschheit in den Mittelpunkt. Dabei zeichnet sich das Westfälische Landesmuseum vor allem durch sein ungewöhnliches Ausstellungskonzept aus, bei dem der Besucher selbst zum Entdecker wird.

Besucher werden zu Archäologen

Die Dauerausstellung führt die Besucher über einen Rundweg durch die Sammlung prähistorischer und historischer Schätze und erzählt wie der Ur-Westfale vor 80.000 Jahren auf die Jagd ging oder welche Schmuck und Kleidermode bei den Germanen angesagt war. 

Über 10.000 Fundstücke – vom Faustkeil aus Mammutknochen bis zum Puppenkopf aus dem Bombenschutt des 2. Weltkrieges – enthüllen die Menschheitsgeschichte dieser Region. Dabei erleben die Besucher die Ausstellung als wären sie selbst Archäologen auf der Suche nach historischen Zeugnissen.

Ein Großteil des 6.800 Quadratmeter großen Museums liegt unter der Erde und ist als Grabungslandschaft konzipiert. Die Fundstücke liegen z.B. im Geröll der letzten Eiszeit oder in einem Grab aus der Zeit um 550 v. Chr. – eben so, wie Archäologen die Funde selbst bei einer Ausgrabung entdecken. Auch die verschiedenen Sinne werden angesprochen. So erleben die Besucher die Kälte der Eiszeit, die Geräusche eines Kampfgetümmels zwischen Franken und Sachsen oder die Gerüche des Mittelalters hautnah. 

Aus dem Blickwinkel eines Wissenschaftlers 

Den Mittelpunkt der Ausstellung bildet ein echter archäologischer Fundort, ein über 5.000 Jahre altes Großsteingrab aus Warburg. In einem Forscherlabor werden die Besucher selbst zum Forscher und lernen die Werkzeuge und Methoden kennen, mit denen Wissenschaftler die Spuren aus der Vergangenheit entschlüsseln. An 14 Thementischen können sie sich dabei selbst in der Arbeit eines Archäologen ausprobieren und auf diese Weise den Blickwinkel eines Wissenschaftlers kennenlernen. 

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