Von Mülheim nach Wuppertal -
Radtour

  • Teaser 1
  • Teaser 2
  • Teaser 3
  • Teaser 4
  • Teaser 5
  • Wülfrath -Düssel

    Foto: Peter Wolter
  • Ruhrradbrücke

    Foto: Peter Wolter
  • Schloss Broich in Mühlheim

    Foto: Peter Wolter
  • Essen-Kettwig ist ein lohnendes Ziel für Ausflügler

    Foto: Peter Wolter
  • Wülfrather Zeittunnel

    Foto: Michael Rennertz
Zurück Weiter

Wer mit dem Zug angereist ist, fährt vom Bahnhofsausgang gesehen rechts bis zur Steinkampstraße, wo auch die angegebenen Parkmöglichkeiten liegen. Von hier geht es (für die, die vom Bahnhof kommen: rechts) durch die Bahnunterführung und dahinter wiederum rechts in die Poststraße. Dort treffen wir auf die Radwegweisung Richtung Mülheim-Zentrum, der wir nun auf den nächsten etwa 5 Kilometern folgen können.

Auf dem Weg zu Schloss Broich

Nach rund 2 Kilometern überqueren wir die schwungvolle blaue Ruhrbrücke. Nochmals rund 2 Kilometer weiter sehen wir ein schönes Eisenbahnviadukt aus rotem Backstein. Darüber fuhren einst die Züge auf der alten Rheinischen Bahn. Nun radeln wir durch das Landesgartenschaugelände MüGa mit dem Wasserpark und seinen kunstvollen Wasserspielen links und rechts des Weges bis zum Schloss Broich.

Wir folgen weiter der Radwegweisung nach Essen-Kettwig bzw. dem Signet Ruhrtalradweg.

Bald sehen wir im weiten, grünen Ruhrtal die Mintardbrücke der A 52 Essen–Düsseldorf. Etwa 600 Meter weiter queren wir die August-Thyssen-Straße, auf der wir links mit dem Hotel Mintarder Wasserbahnhof eine mögliche Übernachtungsgelegenheit erreichen könnten.

Nach 15 Kilometern taucht auf der anderen Flussseite die Silhouette von Kettwig auf.

Auf dem Panoramaweg Niederbergbahn

Von der Kettwiger Brücke an folgen wir der Radwegweisung Richtung Ratingen. An der nächsten Kreuzung mit dem schönen Fachwerkhaus auf der Ecke geht es links in die Heilighauser Straße und 300 Meter weiter abermals links unter einer Bahnbrücke hindurch. Dahinter geht es rechts eine Rampe hoch. Wir befinden uns auf dem Panoramaradweg Niederbergbahn, dessen grün-weißem Signet wir auf den nächsten 35 Kilometern folgen.

Bereits nach 500 Metern geht es mit einem herrlichen Blick über das Siepener Bachtal über ein altes Eisenbahnviadukt der Niederbergbahntrasse.

In Heiligenhaus gibt es ein futuristisches Café mit Dachterrasse direkt neben dem Bahn-Radweg, das zur Rast einlädt.

Nach rund 29 Kilometern taucht der Alte Bahnhof Velbert auf. Heute befindet sich darin eine gute Gaststätte mit Biergarten.

Stopp am Wülfrather Zeittunnel

Wenn wir Velbert verlassen, sehen wir rechts in der Ferne große Löcher in der Landschaft, aus denen schon seit Jahrzehnten Kalkstein für die Zementindustrie in Wülfrath abgebaut wird. Wenn wir die Schleife vor Wülfrath herunterfahren, bemerken wir rechts interessante Gesteinsformationen und kommen alsbald zum Wülfrather Zeittunnel.

In einer Kurve dieser Schleife steht ein Prellbock, als wolle er Radler, die das Gefälle zu schnell herunterrollen, aufhalten. Es geht jetzt durchweg bergab und wir stoßen auf die Düssel und, ihrem Lauf folgend, auf Wülfrath-Düssel.

Wir folgen weiter dem Signet des Panoramaradwegs Niederbergbahn. Hinter Hahnenfurt erradeln wir nochmal einen Hügel mit weiter Aussicht. Hier gab es früher offene Kohlengruben in den Wäldern. Nun geht es lange bergab, bis wir den Damm der Hauptbahnstrecke Wuppertal Köln/Düsseldorf im Tal erspähen. Wenn wir darunter herfahren, geht es nochmals hoch bis zur Kreuzung mit dem Radweg Korkenzieherbahn.

Übernachten im Haaner Hof

Wer eine Rast machen oder übernachten möchte, um am folgenden Tag weiterradeln zu können, der kann im nahe liegenden Haaner Hof einkehren: Wir fahren dazu rechts rund 250 Meter auf der Korkenziehertrasse, um dann rechts über den Wibbelrather Weg bis zur B 228 zu radeln. Nach dem Überqueren der B 228 sehen wir 50 Meter weiter den Haaner Hof.

Ansonsten fahren wir dort links auf der Korkenziehertrasse weiter, der Radwegweisung Richtung Wuppertal folgend. Nach rund 2 Kilometern geht es links über die Vohwinkeler Straße und rechts immer in Sichtweite der Bahnstrecke noch rund 2 Kilometer bis zum Tunneleingang, von dem aus wir links zum Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel gelangen.

Quelle: Gekürzt aus dem Buch von Peter Wolter: Mit dem Fahrrad auf alten Bahntrassen - Radtouren in NRW (Tour 7), Droste Verlag, ISBN 978-3-7700-1502-3, € 14,95

Das Buch kannst Du hier kaufen.

 

 

Nach oben scrollen