Mottbruchhalde

  • Teaser 1
  • Foto: Norbert Großer

Eine Halde im Wandel

Die Schüttung der Halde, die auf eine alte Mülldeponie an der Boystraße zurückgeht, begann 1961 und wird mit einigen Pausen voraussichtlich noch im Jahr 2014 abgeschlossen. Mittlerweile beträgt die Höhe der Halde beachtliche 79 Meter über dem Grund und wird sich voraussichtlich auf Platz zwei der höchsten Halden im Ruhrgebiet schieben. 

Halde in Vulkangestalt 

Zum ersten Mal wurde bereits noch während der Schüttphase einer Halde über ihre künstlerische Neugestaltung entschieden. Bei einem Künstlerwettbewerb unter dem Motto „Halden im Wandel“, gewann der Niederländer Lodewijk Baljon mit seinem Entwurf eines Vulkankegels für die Form der Halde. Unter diesen neuen Gesichtspunkten wird die Halde noch weiter zu einer Vulkanlandschaft mit steilen Hängen und einem auffälligen Gipfel aufgeschüttet. Damit ist sie die erste Halde, die allein durch ihre Form bereits ein Kunstwerk darstellt. 

Weitere Gestaltungsideen

Noch ist die Halde allerdings nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Auch die endgültige Gestaltung des Haldengipfels steht noch aus. Es gab bereits Diskussionen über eine 30 Meter hohe religiöse Skulptur, Windräder, ein Vertikalwindrad in Form eines Bergmanns, das sich im Wind um die vertikale Achse dreht sowie eine Illumination, die die ursprüngliche Vulkanidee wieder aufgreift und beleuchtete Wasserfontänen und wie fließende Lava angeordnete Pflanzen vorsieht. 

Nach oben scrollen