Reemrenreh (Kaum Gesang) und Leben

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  • Reemrenreh (Kaum Gesang) und Leben am Herner Meer

    Das Kunstprojekt Reemrenreh (Kaum Gesang) und Leben ist bereits zur Emscherkunst-Ausstellung 2010 entstanden.

    Foto: Uwe Marschel
  • Reemrenreh (Kaum Gesang) und Leben am Herner Meer

    Die Anwohner nennen das Kunstprojekt auch liebevoll "Käsestange".

    Foto: Uwe Marschel
  • Reemrenreh (Kaum Gesang) und Leben am Herner Meer

    Der Standort des Kunstwerks, das Herner Meer, ist ein beliebter Badeort und Picknicktreffpunkt.

    Foto: Uwe Marschel
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Eine Käsestange macht Wassermusik

Die Mole am Herner Meer liegt wie eine Halbinsel zwischen Rhein-Herne-Kanal und Jachthafen und ist im Sommer ein viel besuchter Badeort für die Anwohner – und ein beliebter Picknick-Treffpunkt. Diese Orte am Wasser bilden die Kulisse für eine mehr als zwanzig Meter hoch aufragende abstrakte Skulptur des Künstlers Bogomir Ecker, die vom Volksmund liebevoll Käsestange genannt wird. 

Reemrenreh. Hernermeer. Der Name bezeichnet den Ort: Was aussieht als habe jemand durchlöcherte Stahlblech-Eimer aufeinander getürmt, die beim nächsten Windstoß in sich zusammenfallen, ist doch eine dauerhafte Installation. Die wirkt in etwa so, als sei sie gerade von einem Hochwasser überspült worden. Wie auch die gewöhnliche Straßenlaterne gegenüber, die als Teil der Gesamtkomposition einer überdimensionierten Nachttischlampe gleicht. So wird das „vertrackte Gerät“, wie Ecker seine Arbeit einmal bezeichnete, bei Einbruch der Dunkelheit kunstvoll inszeniert.

Immer zu den großen Emscherkunst-Ausstellungen wird aus der Symphonie aus gelben Eimern eine Klangskulptur. Den Beat dafür liefert der türkische Künstler und Musiker Bülent Kullukcu. Er verbindet natürliche und künstlich erzeugte Klänge zu einer besonderen Form von Wassermusik, die hier, wo die Menschen einst aus allen Teilen der Welt zusammenkamen um zu arbeiten, ein vielstimmiges Grundrauschen erzeugen.

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