Schloss Bladenhorst -
eine ehemalige Ritterburg

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  • Schloss Bladenhorst

Eingerahmt vom Rhein-Herne-Kanal im Norden und dem Deinighauser Bach im Süden, liegt das typisch westfälische Wasserschloss, das erstmals 1266 als Ritterburg derer von Blarnhurst erwähnt wurde, zwischern Herne und Castrop-Rauxel.

Sein heutiges Aussehen verdankt das Schloss weitestgehend den Edelherren von Viermundt ab 1530. Eine Gedenktafeln mit dem Bildnis des Ritters Philipp von Viermundt ist noch heute im Eingangsbereich der Lutherkirche in der Altstadt von Castrop zu sehen. Es handelt sich um ein dreiflügeliges Gebäude, umgeben von einem Torhaus im Süden, einem Wehrturm im Südwesten, einem Taubenhäuschen im Südosten und einem noch unvollendeten Gräftenhaus im Norden. Alle Gebäude sind zudem von der komplett erhaltenen und fischreichen Gräfte umzogen. Vom Stil entspricht die Anlage der deutschen Spätrenaissance, wobei auch Elemente der Gotik mit Elementen des kommenden Barocks verbunden wurden. 

Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren 

Im Laufe der Jahre folgten verschiedene Besitzer. Auch heute ist das Schloss in Privatbesitz. Nachdem der erste Renovierungsversuch aus Geldmangel fast gescheitert wäre, wurde 2007 ein neuer privater Investor gefunden, der die Arbeiten abschließen möchte. 

Da sich das Schloss im Privatbesitz befindet, sind die Räumlichkeiten nicht zu besichtigen. Es ist jedoch ein schöner Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren entlang des Kanals oder durch das Castroper Holz. 

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