Schloss Ringenberg -
Wohnateliers in historischem Ambiente

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  • Foto: Schloss Ringenberg

Das Schloss Ringenberg wurde urkundlich erstmals im Jahr 1229 erwähnt. Die „Herren von Dingden“ erbauten die Wasserburg im sumpfigen Morast der Isselniederungen und nannten sich fortan Herren von Ringenberg. Nach wechselnden Besitzern wurde die Anlage in der Zeit der 30-jährigen Krieges schließlich zerstört. 

Ausstellung im Kellergewölbe

Ihr heutiges Aussehen verdankt das Schloss dem Freiherrn Alexander von Spaen, der das Anwesen um 1650 im Stil des Niederländischen Barocks als Wasserschloss wieder aufbauen ließ. 1989 ging das Schloss schließlich in das Eigentum der Stadt Hamminkeln über, die das Anwesen in den Folgejahren unter den strengen Maßgaben des Denkmalschutzes sanieren und restaurieren ließ. In diesem Zusammenhang wurden auch archäologische Grabungen durchgeführt, bei denen man auf interessante Fundstücke stieß, die einiges Licht ins Dunkel der Vergangenheit brachten und heute in einer kleinen Ausstellung im Kellergewölbe betrachtet werden können. 

Räume für Kunstschaffende 

Die sanierten Räumlichkeiten werden heute als Atelier- und Ausstellungszentrum mit zehn Wohnaterliers für bildende Künstler/innen genutzt. Außerdem ist eine 320 Quadratmeter große Ausstellungsfläche entstanden, auf der schwerpunktmäßig Ausstellungen im Bereich der zeitgenössischen Kunst präsentiert werden. Trägerin des Atelierzentrums ist die Derik-Baegert-Gesellschaft.

Seit 1995 befindet sich außerdem das Standesamt der Stadt Hamminkeln im Schloss.

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