Schurenbachhalde -
Mondlandschaft mit Bramme

  • Teaser 1
  • Teaser 2
  • Bramme bei Vollmond

    Die Bramme bei Vollmond.

    Foto © Uwe Marschel
  • Schurenbachhalde
    Foto: RTG © J. Schlutius
Zurück Weiter

Benannt nach dem Schurenbach, einem meist unterirdisch verlaufenden Gewässer, liegt die etwa 50 Hektar große Halde im Essener Stadtteil Altenessen. Die ehemalige Halde des Steinkohlebergbaus ist der jüngste und größte Abraumberg in der Ruhr-Metropole Essen und wurde bis zur Stilllegung Mitte der 1980er Jahre von der Zeche Zollverein aufgeschüttet. 

Bereits Mitte der 1980er Jahre pflanzte man zahlreiche Bäume, legte Teiche an und sorgte für Sitzgelegenheiten, sodass die Schurenbachhalde seit Mitte der 1990er Jahre für die Öffentlichkeit zugänglich war und als Naherholungsgebiet genutzt wurde. Heute ist sie Teil der Route der Industriekultur. 

Bramme für das Ruhrgebiet

Über ein weit verzweigtes Wegesystems gelangt man auf die Kuppe der Halde. Hier oben, am höchsten Punkt der Halde befindet sich die als Landmarke 1998 aufgestellte Bramme des amerikanischen Künstlers Richard Sierra. Die 15 Meter hohe, etwa 4 Meter breite und 13 Zentimeter dicke Stahlplatte erinnert als Denkmal an die industrielle Vergangenheit des Reviers. Die Haldenkuppe selbst wirkt wie eine Mondlandschaft. Die etwa 10 Hektar große, pflanzenfreie, elliptisch geformte und nach oben gewölbte Oberfläche besteht aus dunklem Abraum. Mitten drauf ist das nach allen Himmelsrichtungen ausgerichtete Kunstwerk als Landmarke von weitem sichtbar. 

  

Nach oben scrollen