Seseke-Weg -
für Radfahrer und Spaziergänger

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  • Foto: Shutterstock, Blazej Lyjak

Kunst und Natur erleben

Der Seseke-Weg begleitet die renaturierte Seseke über 25 Kilometer und verbindet eine abwechslungsreiche Landschaft mit der Kunst. Die Route führt auf direktem Weg von Bönen über Kamen und Bergkamen bis zur Sesekemündung in Lünen. 

Im Kulturhauptstadtjahr 2010 wurde das Kunstprojekt „Über Wasser gehen“ an den Ufern der Seseke und ihrer Zuflüsse umgesetzt. International arbeitende Künstlerinnen und Künstler wurden dabei in den Prozess des Umbaus eines Gewässersystems eingebunden. Entstanden ist daraus eine spannende Kunstroute, an der acht dauerhafte Installationen zu Auseinandersetzungen mit der neuen Landschaft auffordern. Aufgrund der positiven Resonanz wird das Projekt unter dem Motto „land gewinnen“ weitergeführt. 

Gut die Hälfte der Strecke des Sesecke-Weges verläuft direkt an der Seseke entlang und macht so die Gewässerumgestaltung hautnah erlebbar. Heute kann sich keiner mehr wirklich vorstellen, dass hier noch vor ca. 10 Jahren ungeklärtes Abwasser im offenen Wasserlauf geflossen ist. Am westlichen Ende in Lünen (ab Brücke Preußenstraße) und am östlichen Ende in Bönen (ab Rexebachmündung) entfernt sich dann der Weg vom Fluss.
 Abgesehen von Straßenquerungen und kurzen Abschnitten in Bönen, Lünen und Kamen ist der Seseke-Weg autofrei. Die fast ausschließlich wassergebundenen Wegedecken eignen sich sowohl für Radfahrer als auch für Spaziergänger. 

Der Seseke-Weg wurde im Mai 2013 offiziell eröffnet.
 Angelegt wurde er vom Lippeverband im Zuge der Umbauarbeiten für die Seseke. Er dient als Betriebsweg für die Gewässerunterhaltung. Aber im Gegensatz zu früheren Betriebswegen an den offenen, technisch ausgebauten Schmutzwasserläufen, die aus Sicherheitsgründen unzugänglich hinter Zäunen versteckt waren, ist der Seseke-Weg heute für die Allgemeinheit frei. 

Das Routenlogo:

Routenlogo Seseke-Weg 

 

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