Siedlung Margarethenhöhe
Erste Gartenstadt in Deutschland

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  • Siedlung Margarethenhöhe
    Foto: © Frank Vinken

Sie gilt als eine der größten und schönsten Siedlungen der Metropole Ruhr und bildet eine eigene kleine Stadt für gut 16.000 Menschen mitten in Essen.

Dabei ist sie mit ihren feinen Giebel- und Laubenganghäusern und dem zentralen Marktplatz nicht nur optisch eine Besonderheit, sondern auch geschichtlich. Denn gestiftet wurde die Margarethenhöhe – anders als die anderen Krupp-Siedlungen – von einer Frau. Margarethe Krupp richtete 1906 anlässlich der Heirat ihrer Tochter Berta mit Gustav von Bohlen und Halbach eine Stiftung ein. Deren Ziel: die „Wohnungsfürsorge für die minderbemittelten Klassen“.

Eine Musterwohnung dokumentiert noch heute den für damalige Verhältnisse hohen Wohnkomfort der Angestelltensiedlung. Führungen werden unter anderem von der Bürgerschaft Margarethenhöhe angeboten.

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