Slinky Springs To Fame -
Brücke zum Ruhm

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  • Slinky Springs to Fame Emscherkunst

    "Slinky springs to Fame" von Tobias Rehberger bei Nacht, Oberhausen Kaisergarten.

    Foto: R. Mensing, Emscherkunst
  • Rehberger Brücke Emscherkunst

    Das Kunstwerk kann jederzeit besucht und überquert werden.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind
  • Rehberger Brücke Emscherkunst im Kaisergarten

    Der Zugang zur Brücke am Kaisergarten in Oberhausen.

    Foto: M. Zerres, Emscherkind
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“Slinky Springs To Fame” ist ein begehbares Kunstwerk – und eine Fußgängerbrücke mit einem sehr ungewöhnlichen Namen. Sie führt in zahlreichen Windungen vom Schloss Oberhausen über den Rhein-Herne-Kanal und verbindet den Kaisergarten mit den Rad- und Wanderwegen der Emscher-Insel. 

Die Skulptur wurde bereits für die Emscherkunst-Ausstellung 2010 von Tobias Rehberger entworfen. Der in Frankfurt lebende Künstler bezeichnet sich selbst als Grenzgänger zwischen Kunst, Architektur und Design. Zusammen mit dem Ingenieurbüro Schlaich, Bergermann und Partner aus Stuttgart setzte er seine Pläne um. Nach 15 Monaten reiner Bauzeit wurde das Kunstwerk am 25. Juni 2011 eingeweiht. Um die erforderliche Durchfahrtshöhe für Schiffe zu gewährleisten, wurden zwei gewundene Brückenrampen mit einer leicht begehbaren Steigung von sechs Prozent entwickelt sowie eine dreiteilige Hauptbrücke mit Spannweiten von 20, 66 und 20 Metern.

Das internationale Echo für dieses architektonische Highlight im Neuen Emschertal war groß. Bereits kurz nach der Einweihung wurde die über 400 Meter lange „Rehberger Brücke“, wie die begehbare Skulptur auch genannt wird, zum Thema zahlreicher Veröffentlichungen und Beiträge. 2012 wurde sie mit dem Stahl-Innovationspreis ausgezeichnet, dem bedeutendsten Preis dieser Art in Deutschland.

496 Spiralwindungen mit einem Durchmesser von je fünf Metern umfangen die zehn Meter hohe Brückenskulptur, die sich wie ein farbiges Band in Form eines Lassos über den Schifffahrtsweg windet. Der Name leitet sich übrigens von dem amerikanischen Spiralspielzeug „Slinky“ ab, das als „laufende Feder“ auch in deutschen Kinderzimmern beliebt war. 
Die nur etwa 2,50 Meter breite Lauffläche der Brücke wird durch Farbfelder gegliedert, die sich aus 16 verschiedenen Farbtönen zusammensetzen und an einen Geheimcode erinnern.

Dieses vielbeachtete Emscherkunst-Projekt in Sichtweite zur Ludwig Galerie und zum Gasometer ist eine Architekturskulptur, die wie ein dynamischer Bewegungsraum erlebt werden kann. Die Brücke ist jederzeit frei zugänglich und wird täglich nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet.

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