Strommuseum

Das kleinste Strommuseum der Welt

Mit einer Ausstellungsfläche von nur etwa zwölf Quadratmetern ist das Strommuseum in Schermbeck Damm wohl das kleinste Strommuseum der Welt. Seine Geschichte beginnt mit dem Bau des Kraftwerks Niederrhein in Obrighoven (1910/11), durch den die Elektrifizierung am Niederrhein eine enorme Entwicklung nahm. 1912 wurde schließlich mit dem Schulhaus das erste Gebäude in Schermbeck Damm an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.

Mit der Verbreitung der Stromversorgung prägten auch immer mehr kleine Turmstationen, die zum Umspannen des Stromes notwendig waren, die Landschaft. Als der heute technisch veraltete Transformatorenturm in Damm von RWE abgerissen werden sollte, kaufte der eigens dafür gegründete Dammer Turm- und Heimatverein das Gebäude dem RWE im Jahr 2009 für einen symbolischen Euro ab. 

Nach einigen Renovierunsgarbeiten wurde im Frühling 2011 das kleine Strommuseum eröffnet. Auf den zwölf Quadratmetern werden rund 700 Gegenstände präsentiert. Darunter sind Alltagsgegenstände wie Telefonate, Glühbirnen und Lockenwickler, bis hin zu Schalttafeln und Netzwerkkarten. 

Geöffnet ist das Museum in der Regel an jedem ersten Sonntag in den Sommermonaten von Mai bis Oktober oder zu Sonderführungen. 

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