Tippelsberg -
natürliche Erhebung im Ruhrgebiet

Im Gegensatz zu den vielen Halden der Region, ist der Tippelsberg im Grunde eine natürliche Erhebung im Norden von Bochum, um dessen Entstehung sich verschiedene Sagen ranken. Eine stellt es so dar, als wäre der Berg durch den Riesen „Tippulus“ entstanden, der während einer Wanderpause seine Schuhe von einem Lehmklumpen, dem Tippelsberg, befreite. 

Künstliche Erhöhung

Seit den 1980er Jahren wurden der Berg als Bauschuttdeponie genutzt und um weiter erhöht. Heute ragt er 40 Meter über der Umgebung empor und dient mit seinem renaturierten Plateau als Panorma der Route der Industriekultur. Bei guter Sicht, können Besucher von hier oben etwa 80 Kilometer weit gucken. 

Zu den Besonderheiten des Tippelsberges zählt der gepflasterte Gipfelplatz mit einem liegenden Gipfelkreuz, das aus Mauersteinkörben mit Holzauflage zum Sitzen gestaltet ist. Seine Arme weisen dabei in die vier Himmelsrichtungen. Darüber hinaus richten acht Stelen aus Stahl den Blick auf wichtige Sehenswürdigkeiten der Umgebung. Sie verfügen außerdem über Gucklöcher für große und kleine Besucher.

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