?>
Zurück zur Übersicht Beschreibung
Syrisch-Orthodoxe Gemeinde in St. Petrus und Paulus in Herne
  • Märckisches Gesang-Buch. Hagen: Ernst Friedrich Voigt, 1769
  • Standharmonium aus dem Essener Sikh-Tempel. Bina Sangeet, Delhi (Indien), um 1980

Reformation und religiöse Vielfalt

  • Essen

Mo., 03.04.2017 - Di., 31.10.2017,

Christlich, jüdisch, muslimisch und orthodox: Die Sonderausstellung nimmt das Reformationsjubiläum zum Anlass, um mit bedeutenden kulturhistorischen Exponaten das Verhältnis und das Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr zu präsentieren. Gezeigt wird die Religionsgeschichte Nordrhein-Westfalens seit der Reformation. Über Jahrhunderte existierten hier christliche Konfessionen nebeneinander. Verschiebungen in den konfessionellen Verhältnissen ergaben sich vor allem im 19. und 20. Jahrhundert durch die Migrationsbewegungen während der Zeit der Industrialisierung und nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie alle brachten auch ihre religiösen Bräuche mit ins Ruhrgebiet. So teilen sich heute die Fördertürme und Schornsteine den Himmel mit Kirchentürmen, Synagogen, Moscheen und anderen religiösen Stätten.

Die Ausstellung ist Teil des gleichnamigen Projekts des Ruhr Museums mit dem Essener Forum Kreuzeskirche und dem Martin Luther Forum Ruhr in Gladbeck, die ein ganzjähriges Programm zum Reformationsjubiläum erarbeitet haben. Es wird großzügig gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages.

Eintritt: Erwachsene: 7 Euro, ermäßigt: 4 Euro

Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 18 Uhr

Adresse: Ruhr Museum, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A 14], 45309 Essen

Nach oben scrollen