Wasserschloss Haus Kemnade -
Zeugnis früher Baukultur

Nur wenige Meter vom südlichen Ruhrufer entfernt liegt die Wasserburg Haus Kemnade. Zwar liegen ihre genauen Ursprünge im Dunkeln, aber es wird vermutet, dass sie ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert stammt. Die heutigen Gebäude entstanden allerdings erst im Zeitraum zwischen 1602 und 1704 auf den Grundmauern der im Jahr 1589 abgebrannten Burg. 

Seit dem Jahr 1921 im Besitz der Stadt, ist das unter Denkmalschutz stehende Haus Kemnade heute ein wichtiges Zeugnis früher Baukultur der Gotik bis zur Renaissance. Eine eindrucksvolle Stuckdecke im Rittersaal, ein kunstvoll gearbeiteter Kamin aus der Renaissance sowie eine gotische Kapelle und viele weitere eindrucksvolle Einrichtungsgegenstände gibt es hier zu entdecken. 

Instrumente und Spardosen

Darüber hinaus beherbergt das Haus neben einer stadthistorischen Sammlung auch die bedeutende Musikinstrumentensammlung Grumbt mit 1.800 Musikinstrumenten und Spieluhren aus dem 16. bis 20. Jahrhundert. Seit dem Jahr 2005 befindet sich hier zudem die Schatzkammer Kemnade, eine der größten Spardosensammlumgen Deutschlands. 

Das Leben eines Bauern

Zuletzt können Besucher in einem Vierständer-Fachwerkhaus hinter der Burg in das bäuerliche Leben aus dem 18. und 19. Jahrhundert eintauchen. Das Bauernmuseum zeigt unterschiedlichste Exponate, von bäuerlichen Handwerksgeräten bis hin zu originalgetreu eingerichteten Zimmern.

Führungen durch Haus Kemnade und die Musikinstrumentensammlung Grumbt finden jeden ersten Sonntag im Monat um 12:00 Uhr statt.

Nach oben scrollen