Wasserschloss Oberwerries

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  • Foto: © Thorsten Hübner, Stadt Hamm

Barocke Schlossanlage an der Lippe

Das Wasserschloss Oberwerries gehört zu den kulturhistorisch wertvollsten Gebäuden der Stadt Hamm. Die barocke Schlossanlage liegt im Schutzgebiet der Lippeaue nördlich des Flusses und beherbergt heute ein Bildungs- und Begegnungszentrum, das häufig zur Freizeitgestaltung von Schulklassen, Vereinen und anderen Gruppen genutzt wird.

Gebäude aus mehreren Jahrhunderten

Das Schloss besteht aus verschiedenen Gebäuden – Torborgenhaus, Herrenhaus, Marstall – die über einen Zeitraum von mehren Jahrunderten entstanden sind. Der älteste Teil des Schlosses, das Torhaus auf der Vorburg, wurde bereits 1667 vermutlich auf den Fundamenten eines älteren Gebäudes errichtet. Etwa ein Jahrzehnt später begann der Neubau des Schlosses. 

Im 18. Jahrhundert gelangte das Anwesen durch Erbfolge in den Besitz des Geschlechts Oberwerries. Der letzte Nachkomme verstarb schließlich 1768 auf dem Schloss. Danach blieb das Anwesen unbewohnt und verfiel in 160 Jahren zur Ruine. 1942 übernahm schließlich die Stadt Hamm das marode Schloss und sanierte die Anlage. 

Neben den Aus-, Fort- und Weiterbildungszwecken für Gruppen, dient die "Gute Stube" im Pavillonturm des Schlosses als Veranstaltungsort und Standesamt. 

Zwischenstopp für Radtouristen

Radtouristen erreichen das Schloss über die Römer-Lippe-Route, die nahe des Schlosses vorbeiführt. Auf Höhe des Schlosses liegt zudem die Lippefähre Lupia, die eine Überquerung der Lippe möglich macht. Bei der Fähre handelt es sich um eine mit Muskelkraft betriebene Fähre für Fußgänger und Radfahrer.

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