Zeche Lohberg

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  • Zeche Lohberg im Jahr 2009

    Das Gelände der ehemaligen Zeche im Jahr 2009. Heute sind große Teile der Anlage abgerissen.

    Foto: © Ron Gaube
  • Förderturm der Zeche Lohberg

    Der Förderturm der Zeche Lohberg steht heute noch.

    Foto: © Uwe Marschel
  • Bergpark Lohberg

    Foto: © Stadt Dinslaken
  • Der „Hase“ von Thomas Schütte.

    Foto: © Markus Ambach
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Die Zeche Lohberg war ein Steinkohlen-Bergwerk im Dinslakener Stadtteil Lohberg. Kohle wurde hier seit 1907 gefördert.

In den 1950er Jahren wurden vor allem die übertägigen Anlagen unter Beteiligung des Industriearchitekten Fritz Schupp ausgebaut. 

Ende 2005 wurde die 370 Fußballfelder große Zeche stillgelegt. Heute sind große Teile der Anlage abgerissen. 

Nach der Schließung der Zeche im Jahr 2015 ist viel passiert. Für das Gelände wurde eine Rahmenplanung für das neue Kreativ.Quartier Lohberg (KQL) entworfen, die nun nach und nach umgesetzt wird. Bereits seit 2009 werden alte Zechengebäude durch die Kreativwirtschaft genutzt. 

Bis heute haben sich ca. 15 Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Kreativwirtschaft hier angesiedelt. Dazu werden in Zukunft die folgenden Nutzungen das neue Areal prägen: Ein Wohngebiet im Norden, südlich davon der neue Bergpark, die denkmalgeschützten Bestandsgebäuden sowie ein neues Gewerbegebiet im Süden.

Seit Oktober 2014 sind auch die ersten Bereiche des, für nahezu 100 Jahre abgeschlossenen Areals für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Bergpark bietet mit einem Weiher, großzügigen Freiflächen und einem Spielplatz Gelegenheit zur Naherholung. Auch der Lohberg Corso, ein ca. 1,6 Kilometer langer Fuß- und Radweg, der das KQL von Norden nach Süden durchquert, kann nun für Touren und Spaziergänge genutzt werden. 

Ein besonderes Highlight findet sich im Bergpark. Unter dem Namen „Choreografie einer Landschaft“ des Kurator Markus Ambach wurden vier Kunstwerke von international renommierten Künsterlinnen und Künstlern entworfen und umgesetzt. Sowohl der „Hase“ von Thomas Schütte als auch das Kohlestück von Jakob Kolding sind zwei klassische Kunstwerke. Dazu haben sich mit dem „Kraftwerk“ des Künstlerduos Folke Köbberling und Martin Kaltwasser sowie dem „Parkwerk“ von einem Team um Jeanne van Heeswijk zwei, auf Partizipation der Bürgerschaft ausgelegte Projekte entwickelt. Beide Projekte sollen auch in Zukunft weitergeführt werden.

 

 

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