Zechensiedlung Dahlhauser Heide

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  • Vorort Dahlhauser Heide
    Foto: Stadt Bochum, Referat für Kommunikation © Markus Lutter

Romantisch-heimatlicher Dorfcharakter

Die Zechensiedlung Dahlhauser Heide, im Volksmund auch Kappeskolonie genannt, ist wohl die bekannteste Siedlung Bochums. Auf dem Gelände des ehemaligen Ritterguts Dahlhausen errichtet und 1915 fertiggestellt, zeichnete sich die Siedlung zur damaligen Zeit durch einen fortschrittlichen Wohnstandard aus. 

Unter der Leitung des Artichekten Robert Schmohl entstanden 715 Arbeiterwohnungen für die Arbeiter der benachbarten Zechen Hannover und Hanniball in romantisch-heimatlicher Idylle. Die Fachwerkähnliche Fassadengestaltung, tief heruntergezogene Dachtrauen sowie Ställe zwischen den Häusern und groß angelegte Gärten erinnerten eher an westfälische Bauernhöfe und verliehen der Arbeitersiedlung einen dörflichen Charakter. 

Ende der 1970er Jahre wurde die Siedlung unter Denkmalschutz gestellt. Nach umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen befinden sich die Häuser heute größtenteils in Privatbesitz. Den Namen Kappeskolonie erhielt die Siedlung übrigens, weil die Bergleute bevorzugt Kappes, also Weißkohl, in ihren Gärten anbauten. 

Bei einem Besuch lohnt sich ein Ausflug zu der nur knapp drei Kilometer entfernten Jahrhunderthalle Bochum. 

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