Zechensiedlung Teutoburgia -
individuelle Gestaltung

Die Zechensiedlung Teutoburgia entstand zeitgleich mit der Inbetriebnahme der Zeche Teutoburgia in Herne-Börnig. Zwischen 1909 und 1923 wurde nach dem Konzept des Architekten Berndt eine helle, grüne Gartenstadt mit 139 Gebäuden und 459 Wohnungen erbaut. 

Die heimatliche Siedlung zeichnet sich insbesondere durch ihre individuelle äußere Gestaltung der Gebäude aus. Mit verschiedenen Fassadenelementen und einer abwechslungsreichen Dachlandschaft gelang es dem Architekten den Eindruck eines geplanten und uniformen Dorfes zu vermeiden. Eine alleeartige Hauptachse, von der die einzelnen Straßen abführen, viele Grünflächen und gut geformte Plätze verleihen der Siedlung einen ländlichen Charme. 

Obwohl die Zeche bereits 1925 ihren Betrieb wieder einstellen musste, blieb die Zechensiedlung erhalten. Heute gehört die Siedlung der VEBA AG, die für die vorbildiche Modernsierung und Renoviereung den „Bauherrenpreis“ erhielt. 

Bei einem Besuch der Gartensiedlung lohnt sich ein Abstecher zu den Industriedenkmälern auf der ehemaligen Zeche Ewald, dem Förderturm und der Maschinenhalle, sowie ein Spazierung durch den angrenzenden Kunstwald. 

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