Zwischen Holzwickede,
Dortmund und Schwerte

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  • Der Emscherquellhof in Holzwickede

    Foto: Michael Moll
  • Kletterpark im Aplerbecker Wald

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  • Der Emscherquellhof

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  • Im Hixterwald befindet sich die eigentliche Quelle der Emscher. Aus den fünf Quelltöpfen fließen rund 50 Liter Wasser pro Minute, die sich zu einem Bachlauf vereinen.

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  • Das Naturschutzgebiet Aplerbecker Wald ist Heimstätte für mehr als 100 Vogelarten, von denen rund ein Viertel sogar hier brütet. Darüber hinaus beherbergt der Wald mehrere Biotope, die vor allem zahlreichen Amphibien und Reptilien zugutekommen.

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  • Blick über die Landschaft von Dortmund bis Holzwickede.

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  • Forsthaus Freischütz

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Wandern, wo die Emscher ihren Ursprung hat

An der Emscherquelle am Emscherquellhof zwischen weiten Feldern beginnt diese abwechslungsreiche Wanderung rund um Sölderholz.

Wir gehen die schmale Quellenstraße bis zur Landskroner Straße hinauf, die wir nach halb links überqueren und den Forst Sölderholz erreichen. Am Waldrand spazieren wir geradeaus bis zu einer T-Kreuzung, biegen links ab und gehen in den Wald hinein. Dabei sind wir genau auf der Stadtgrenze zwischen Dortmund und Holzwickede unterwegs und folgen ein kurzes Stück dem mit einem D ausgeschilderten Wanderweg. Dieser markiert den rund 100 Kilometer langen Dortmunder Rundweg. Nach wenigen Metern biegen wir rechts ab und betreten das Dortmunder Stadtgebiet. An einer Kreuzung erreichen wir den Kirchweg, wenden uns abermals nach rechts und wandern auf dem schmalen Waldweg bis zum nächsten Abzweig. Diesem folgen wir nach links und gehen rund 270 Meter durch den Forst Sölderholz, der auch den Namen Hixterwald trägt.

Rast im Forsthaus Freischütz

An einer T-Kreuzung wechseln wir unsere Richtung und gehen nach rechts, wo wir nach wenigen Metern den Wald verlassen, eine Wohnsiedlung im Dortmunder Ortsteil Sölderholz erreichen und auf die Ecke Reseda- und Dahlienstraße treffen. Auf der rechten Seite sehen wir einen Spielplatz. Wir halten uns halb links und folgen der Dahlienstraße durch das Wohnviertel bis zur Kreuzung, an der wir nach rechts in die Nelkenstraße einbiegen. Wir befinden uns an der Schnittstelle der Ortsteile Dortmund-Sölderholz und Lichtendorf. Die etwas breitere Lichtendorfer Straße überqueren wir und verlassen an der ersten Möglichkeit den Dortmunder Rundweg nach links.

Auf der Kastanienstraße gehen wir wieder durch ein ruhiges Wohnviertel, sehen an der nächsten Rechtskurve die St. Bonifatiuskirche und folgen weiter dem Straßenverlauf. Am Ende der Straße biegen wir links in die Ulmenstraße ein, durchschreiten wieder eine Rechtskurve, überqueren die Schulstraße und verlassen Lichtendorf. Weiter wandern wir auf dem asphaltierten Landwirtschaftsweg mit dem Namen Zum Wäldchen zwischen zwei Feldern hindurch. Wir folgen dann dem kurvigen Weg, gehen leicht bergab und biegen an der wenig befahrenen Ostberger Straße links ein.

Wenig später passieren wir einen Bauernhof und überqueren die Bahngleise, die Dortmund mit dem südlich gelegenen Schwerte verbinden. Hinter den Bahngleisen überqueren wir den schmalen Gehrenbach und betreten den Ortsteil Schwerter Heide. An der ersten Kreuzung biegen wir gleich zwei Mal hintereinander rechts ab, zunächst in die Heide-, dann in die Waldstraße. Wir folgen dem Straßenverlauf bis wir den Schwerter Wald erreicht haben. Weiter auf der Waldstraße bleibend, durchqueren wir ihn, bis wir einen Wanderparkplatz an der B 236 erreicht haben. Über eine Fußgängerbrücke queren wir die Bundesstraße und gelangen zum ehemaligen Forsthaus Freischütz, in dem wir eine Rast einlegen können.

Der Blaue See, der keiner ist

Am zweiten Parkplatz des Restaurants biegen wir links ab und wandern auf einem kurvigen und schmalen Pfad an einem Spielplatz vorbei, bis wir auf einen etwas breiteren, schnurgeraden Waldweg treffen und nach rechts abbiegen. Bevor wir diesem geradeaus folgen, haben wir die Möglichkeit, einen kleinen Abstecher nach links zu dem nur 50 Meter entfernten Blauen See zu machen, einem stillgelegten Steinbruch im Schwerter Wald. Die hier gebrochenen Steine wurden sehr wahrscheinlich zur Verfüllung der offenen Gruben des Bergbaus verwendet. Die Bezeichnung „See“ mag jedoch ein wenig irreführend, vielleicht sogar übertrieben erscheinen, handelt es sich doch lediglich um einen kleinen Tümpel. 

Wieder zurück auf dem schnurgeraden Waldweg, folgen wir diesem und gelangen erneut zum Parkplatz des Forsthauses Freischütz, überqueren die dortige Bundesstraße, wenden uns nach links und wandern für rund 350 Meter am Fahrbahnrand der B 236 entlang. Dabei passieren wir den Mutter-Möller-Weg, der in den Wald hineinführt. Wir biegen jedoch erst an der nächsten Möglichkeit wieder nach rechts ab in den Wald hinein. Auf dem kurvigen Pfad genießen wir die Wanderung durch den Forst, der hier nahtlos in den Aplerbecker Wald übergeht.

Durch den Wald und über Felder

Wir überqueren den Dahlbrinkgraben, halten uns halb rechts und erreichen die Aplerbecker Waldstraße, an der wir nach links abbiegen, bis wir an den ersten, scharf nach rechts abzweigenden Weg gelangen. Dem Abzweig folgend, gehen wir an der ersten Gabelung halb links und passieren einen kleinen Teich zu unserer Rechten.

Kurz darauf kommen wir zur Schwerter Straße, biegen dort rechts ab, überqueren abermals Bahngleise und folgen der kurvigen Straße am Waldrand bis zum Ende des Aplerbecker Waldes. Damit haben wir wieder den Dortmunder Ortsteil Sölderholz erreicht. Wir halten uns halb links und biegen danach rechts in die Schürhoffstraße ein. Am Ende des Wohnviertels passieren wir auf einem schmalen Sträßchen das Ortseingangsschild von Dortmund-Sölde, halten uns halb links, dann gleich wieder rechts und kommen wenig später an einem Bauernhof vorbei.

Unter Apfelbäumen wandern wir zwischen Feldern entlang und erreichen an einem frei stehenden Haus wieder Holzwickede. Auf der Wiesenstraße halten wir uns halb links und stoßen bald darauf auf die Landskroner Straße. Wir biegen rechts ab, gehen den Weg zum Emscherquellhof hinab und sind somit an den Ausgangspunkt unserer Wanderung zurückgekehrt.

Quelle: Gekürzt aus dem Buch von Michael Moll: Wanderlust an der Emscher (Wander-Route 01), Droste Verlag, ISBN 978-3-7700-1510-8, 14,95 € 

Das Buch kannst Du hier kaufen.

 

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